Leitfaden für künstliche Zucker

Alternativen zu herkömmlichem Zucker sind mittlerweile in aller Munde und das kann durchaus wörtlich genommen werden. Viele Menschen haben verstanden, dass es besser ist, auf neue Arten von Süßungsmitteln zurückzugreifen, als in alten Gewohnheiten zu verharren.

Es werden im Handel eine Reihe von Produkten angeboten, die gesünder sind als der konservative Haushaltszucker und darüber hinaus aus natürlichen Grundstoffen gewonnen werden. Einige Shops haben sich sogar auf solche Angebote spezialisiert und bieten besondere Rabatte für Neukunden an, die hier angebotenen Boni sind nicht künstlich, sondern Bestandteil einer sanften Heranführung an eine gesündere Lebensweise.

Im Folgenden sollen einige Alternativen zum herkömmlichen Haushaltszucker vorgestellt werden, die gesünder sind als Zucker. Alle aufgeführten Produkte werden auf natürliche Weise hergestellt und belasten den Körper nicht durch chemische Zusätze oder Konservierungsstoffe.

Ahornsirup

Der Legende nach soll ein Indianer vom Stamme der Irokesen erstaunt gewesen sein über den süßen Geschmack seines Mittagsmahls. Seine Frau hatte zum Kochen Regenwasser verwendet, das sich in einem Loch in einem Ahornbaum gesammelt hatte. Er ging der Sache nach und fand heraus, dass die Rinde des Ahorn süß schmeckte.

Der Ahornsirup, der bei uns im Handel angeboten wird, stammt vorwiegend aus Kanada. Er wird in unterschiedlichen Stärken hergestellt, von kräftig bis mild. Die Süßkraft des Ahornsirups beruht auf Saccharose und Fruktose. Darüber hinaus enthält Ahornsirup eine Reihe von wertvollen Mineralstoffen und mehr als fünfzig heilsame Inhaltsstoffe. Er eignet sich gut für Diabetiker, denn er hat einen niedrigen glykämischen Index. Doch sollten Diabetiker natürlich auch davon nicht Unmengen zu sich nehmen. Er lässt den Blutzucker langsam ansteigen und schmeckt darüber hinaus hervorragend. Mit seiner karamelligen Note verfeinert er Tee und Gebäck besonders gut. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der Ahornsirup wirklich in Kanada hergestellt wurde, um seine Reinheit zu garantieren.

Kokosblütenzucker

Ein weiteres Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index ist der Kokosblütenzucker. Er ist als Süßungsmittel relativ neu auf dem Markt. Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar von Kokosblüten hergestellt. Er ist also quasi die Nahrung der bezaubernden Kolibris.

Kokosblütenzucker ist aufgrund seiner Zusammensetzung sehr gesund. Er enthält unter anderem Kalium, Eisen, Zink, Magnesium und Kupfer. Da auch er den Blutzucker nur langsam ansteigen lässt, ist er in der Lage, diesen über lange Zeit stabil zu halten. Kokosblütenzucker kann wie herkömmlicher brauner Zucker angewendet werden. Sein Geschmack ist neutral und enthält keine Kokosnote.

Agavendicksaft

Agavendicksaft wird vorwiegend in Mexiko hergestellt. Für den Saft wird der innere Kern der Agavenpflanze entfernt und der sich bildende süße Saft aufgefangen, gefiltert und erhitzt. Agavendicksaft enthält Fructose und Glucose. Da der Fructoseanteil bei Weitem überwiegt, ist der Agavendicksaft das Süßungsgsmittel mit dem niedrigsten glykämischen Index. Veganer schätzen dieses Produkt als Alternative zu Honig, da es rein pflanzlich ist. Besonders köstlich ist Agavensirup als Zusatz zu kalten Getränken wie beispielsweise Eistee.

Stevia

Das Süßungsmittel Stevia enthält weder Kalorien noch Zucker. Es hat eine regulative Auswirkung auf den Blutzucker und kann die Bildung von Karies verhindern. Seine Süßkraft übertrifft die von Zucker um 450 Prozent. Neueste Forschungen ergaben Hinweise darauf, dass Stevia auch eine positive Wirkung auf den Blutdruck hat. Mittlerweile nehmen Stevia-Produkte vierzig Prozent des gesamten Süßungsmittelmarktes ein. Wer mit Stevia süßt, dem fällt das Abnehmen leichter, es ist also süßer Genuss ohne Reue.

Stevia wird in den Regionen seiner Herkunft in Südamerika und Asien traditionell als Süßungsmittel verwendet. Die Produkte aus den Blättern der Steviapflanze stehen stark im Blickpunkt der Zucker- und Süßungsmittelkonzerne, da sie eine starke Konkurrenz für den etablierten Markt darstellen.